YETKİ / INDUSTRIELLE LÖSUNGEN

Industrie 4.0

23. November 2016

Industrie 4.0 bezeichnet die vierte industrielle Revolution. Der Begriff wurde erstmals 2011 auf der Hannover Messe verwendet. Im Oktober 2012 legte eine von Robert Bosch GmbH und Henning Kagermann gebildete Arbeitsgruppe der Bundesregierung ein entsprechendes Konzept vor.

Die industriellen Revolutionen durchliefen vier Phasen:

Die Erfindung mechanischer Maschinen zur effizienteren Nutzung von Wasser- und Dampfkraft.

Henry Fords Fließbandkonzept und der Einsatz von Elektrizität in der Massenproduktion zur Weiterentwicklung der Fertigungslinie.

In den 1970er-Jahren ersetzten programmierbare Maschinen mechanische und elektronische Fertigungstechnik durch Digitaltechnik. In dieser industriellen Revolution befinden wir uns gegenwärtig.

Industrie 4.0 ist ein industrieller Strategieplan, der die vierte industrielle Revolution einleiten soll.

Warum wurde Industrie 4.0 benötigt und was ist ihr Ziel?

Industrie 4.0 soll vor allem Informationstechnologie und Industrie verbinden. Der erste Hauptbestandteil sind Software und Hardware der nächsten Generation: kostengünstige, kompakte, energieeffiziente und wärmereduzierte, zugleich hochzuverlässige Geräte sowie ressourcen- und speichersparende Betriebs- und Softwaresysteme. Der zweite und möglicherweise wichtigste Bestandteil ist das Internet der Dinge: vernetzte intelligente Elektronik mit Sensoren und Aktoren, integriert in Geräte zum Austausch von Informationen und Daten. Solche Systeme werden auch cyber-physische Systeme genannt. Ihr Einsatz in Fabrikmaschinen ermöglicht intelligente Fabriken, die sich weitgehend unabhängig von Menschen koordinieren und optimieren. Wird diese Strategie umgesetzt, sinken Produktionszeit, Kosten und Energiebedarf, während Menge und Qualität steigen.

Zurück zu allen Neuigkeiten